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Wolfgang Jilek (Wien, Austria) sagt...

Zukunft gestalten. Alternative Wirtschaftssysteme entwickeln.

Das kapitaldominierte Wirtschaftssystem ist nicht einfach abschaffbar. Es muss aber Raum für die Entwicklung alternativer Modelle geschaffen werden.

Der kapitale Mühlstein

Die anhaltenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten seien eine Kapitalismuskrise, wird uns oft erzählt. Das Gegenteil ist der Fall. Das System funktioniert genau so, wie es von den Profiteuren und Mächtigen vorgesehen ist:

Heftige Schwankungen nach unten werden zugunsten der Starken von den Schwachen getragen, ohne Entscheidungsfreiheit angesichts eines kapitalen Mühlsteins, der auch noch das wenige Vorhandene zu zermalmen droht.

Die Systemerhaltung

Das System ist nicht einfach „abschaffbar“. Die heutigen Generationen müssen verwalten, was sie bekommen haben. Sie (wir!) haben aber auch die Aufgabe, den Folgegenerationen die Basis für etwas viel Besseres, etwas ganz Anderes, zu hinterlassen. So sehr es notwendig ist, kurzfristig für Verbesserungen innerhalb des Systems zu sorgen, für gerechte Umverteilung und Mitbestimmung: Für unsere Verpflichtung gegenüber der Zukunft ist das nicht genug!

Wenn wir an den kurzfristigen Verbesserungen mitwirken, menschliche Katastrophen abwenden, dazu im schlimmsten Fall sogar das eine oder andere „Teufelszeug“ in die Hand nehmen, dann muss uns bewusst sein: Wir erledigen damit gleichzeitig die Arbeit der mächtigen Profiteure – die Systemerhaltung.

Der Raum für Alternativen

Gehen wir nicht den bequemen Weg, uns damit zufrieden zu geben! Gehen wir den schwierigen Weg, zusätzlich Raum zu schaffen. Raum für die Entwicklung alternativer Wirtschaftsmodelle, die nicht kapitaldominiert sind, sondern von selbstbestimmten solidarischen Menschen geprägt werden.

Es gibt – keineswegs neue – Instrumente, mit denen das Wirtschaftssystem auch anders als es ist gestaltet werden könnte: Genossenschaften, Kooperationen, lokale Experimente. Selbst das Aktienrecht beruht auf demokratischen Prozeduren. Und trotzdem gewinnt immer und immer wieder die Kapital- und Machtkonzentration. Es ist zu eng.

Es braucht viele Versuche, viele verschiedenartige Modelle, damit sich neben dem gegenwärtigen System erfolgreiche neue Strukturen etablieren können und letztlich das Neue das Alte ablösen kann. Getragen werden muss die Entwicklung von engagierten, durchaus auch risikobereiten, Menschen. Den dafür notwendigen Raum zu schaffen, ist Aufgabe der Politik.

Sorgen wir, unaufgeregt aber hartnäckig couragiert, für eine bessere Zukunft auch in wirtschaftlicher Hinsicht! Seien wir nicht bequem, seien wir alternativ!




12-09-23 21:07
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